Eine gemeinsame Navigation verbindet Ziffernsuche, OP-Assistent, Honorarplanung und Lexikon; Praxiswege und Falltrainer sind direkt erreichbar
Zifferlotse sicher im Praxisalltag nutzen
Diese Anleitung erklärt den Aufbau Schritt für Schritt. Du musst keine Abrechnungsbegriffe kennen, um mit der Suche zu beginnen.
Version 134: Klarer Einstieg und ein gemeinsamer Arbeitsplatz
Die drei Abrechnungswerkzeuge werden jetzt durch ein eigenes ophthalmologisches Lexikon ergänzt. Passendes Praxiswissen ist direkt aus den Trefferdetails erreichbar.
Kompaktere Einleitungen, ruhige Arbeitsflächen und größere Leseschriften bringen die eigentliche Aufgabe nach vorn – auch auf kleinen Bildschirmen
Die Honorarplanung führt von der Vorlage direkt zum Preisfeld; die Produktseite erklärt zuerst den Nutzen und fasst frühere Versionshinweise aufklappbar zusammen
So findest du eine passende Ziffer
Beginne immer mit dem, was tatsächlich gemacht wurde. Diagnose und Patientendaten sind für die Suche nicht erforderlich.
- 1Leistung beschreiben
Zum Beispiel „Augendruck messen“ oder „Katarakt operiert“.
- 2Kontext auswählen
GKV oder privat, Kind oder erwachsen, Untersuchung oder OP.
- 3Treffer öffnen
Einfache Erklärung und Warnhinweise vollständig lesen.
- 4Fachlich freigeben
Leistungsinhalt, Ausschlüsse und Dokumentation prüfen.
Vier Einstiege – vier klare Aufgaben
Wähle zuerst, was du erreichen möchtest. Die drei Werkzeuge führen durch die Abrechnung; das Lexikon erklärt die Fachbegriffe dahinter.
Ziffer suchen
Wenn eine Leistung beschrieben oder eine bekannte Ziffer geprüft werden soll. Versicherung, Alter und Leistungsart grenzen die Treffer ein.
Zur Suche →Operation kodieren
Wenn der Eingriff bekannt ist, aber der vollständige OPS-Endkode noch fehlt. Der Assistent fragt die entscheidenden Merkmale nacheinander ab.
Zum OP-Assistenten →Honorar planen
Wenn GOÄ-Leistungen feststehen und ein Preisszenario geprüft werden soll. Der Rechner verteilt die Rechensumme innerhalb der hinterlegten Schwellenwerte und erstellt einen Prüfentwurf.
Zum Honorar-Rechner →Praxiswissen nachschlagen
Wenn ein Begriff, Krankheitsbild, Untersuchungsablauf, eine Therapie oder ein Medikament verständlich erklärt werden soll. Das Lexikon bündelt Warnzeichen, Praxischeck und vertiefende Quellen.
Zum Lexikon →Was ist für mich besonders wichtig?
MFA
- Erbrachte Leistung möglichst konkret beschreiben.
- Versicherung und Altersgruppe korrekt auswählen.
- Unsichere Treffer für die ärztliche Prüfung weitergeben.
- Falsche oder fehlende Treffer über „Rückmeldung“ melden.
Auszubildende
- Mit der einfachen Erklärung beginnen.
- EBM, GOÄ und OPS nicht miteinander verwechseln.
- Warnhinweise und amtliche Quelle gemeinsam ansehen.
- Bei „Unterkode auswählen“ niemals beim Oberkode stoppen.
Ärztinnen und Ärzte
- Indikation und vollständigen Leistungsinhalt bestätigen.
- Ausschlüsse, Häufigkeit und Qualifikation kontrollieren.
- OPS-Endstelle und mögliche EBM-Zuordnung fachlich prüfen.
- GOÄ-Faktor und Begründung vor Verwendung freigeben.
So kannst du suchen
Ergänze GKV oder privat. Prüfe anschließend, ob eine einzelne Messung oder eine fortlaufende Tonometrie erbracht wurde.
Suche öffnen →Ergänze unbedingt die Altersgruppe. Der Leistungsumfang kann sich bei Kindern und Erwachsenen unterscheiden.
Suche öffnen →Öffne den OP-Assistenten und wähle Methode sowie Besonderheiten, bis ein möglichst vollständiger OPS-Endkode vorliegt.
Im OP-Assistenten starten →Diese Hinweise verlangen eine Prüfung
Der angezeigte OPS-Kode ist noch nicht vollständig. Öffne die Unterkodes und wähle die passende Endstelle.
Die Ziffer kann passen, ist aber noch keine Freigabe. Der genaue Leistungsinhalt entscheidet.
Der Rechner bildet ein Preisszenario ab. Die Rechensumme darf den Faktor nicht begründen: Schwierigkeit, Zeitaufwand und Umstände der Ausführung müssen für den konkreten Fall geprüft werden.
Bei Zweifeln immer den verlinkten Originalkatalog und die aktuellen Abrechnungsbestimmungen heranziehen.
Häufige Fragen
Ich finde keine passende Ziffer. Was soll ich tun?
Verwende zuerst ein kurzes Hauptwort wie „Gesichtsfeld“, „Hornhaut“ oder „Katarakt“. Wähle anschließend den passenden Katalog und ergänze den Kontext.
Was ist der Unterschied zwischen EBM, GOÄ und OPS?
EBM betrifft grundsätzlich die vertragsärztliche Versorgung gesetzlich Versicherter. GOÄ wird für privatärztliche und viele Selbstzahlerleistungen verwendet. OPS beschreibt durchgeführte Operationen und Prozeduren.
Woran erkenne ich ambulante und belegärztliche OP-Ziffern?
Zifferlotse kennzeichnet die Versorgungsform direkt am EBM-Treffer. „Ambulant“ gehört zum Kapitel 31, „Belegärztlich“ zum Kapitel 36. Nachbehandlung und weitere Zusatzleistungen erscheinen gesondert und müssen einzeln geprüft werden.
Ein Treffer wirkt falsch oder unverständlich.
Öffne den Treffer und nutze „Rückmeldung geben“. Beschreibe nur das fachliche Problem und gib keine Patientendaten ein.
Die Anmeldung funktioniert nicht.
Prüfe Groß- und Kleinschreibung. Nach mehreren Fehlversuchen kann eine kurze Sperre aktiv sein. Der Superadmin kann das Passwort zurücksetzen oder das Benutzerkonto freigeben.
Kann ich Zifferlotse ohne Internet verwenden?
Eine Offline-Hinweisseite bleibt verfügbar. Anmeldung, Kontoinhalte, Merkliste und Aktualisierungen benötigen eine Internetverbindung.
Vier kurze Lernfälle
Ideal für MFA und Auszubildende: Antwort auswählen und die Erklärung direkt darunter lesen.
Eine Diagnose lautet „Katarakt“. Reicht das für die OP-Abrechnung?
Was beschreibt ein OPS-Kode?
Wann darf ein vorgeschlagener OP-Zuschlag übernommen werden?
Woran erkennt man die belegärztliche EBM-Kette?
Zifferlotse unterstützt – die Praxis entscheidet.
Vor der Abrechnung müssen Leistungsinhalt, Ausschlüsse, Häufigkeit, Qualifikation, Dokumentation und der aktuelle Katalogstand geprüft werden.
